Von Siegfried
Veröffentlicht am 2. Dezember 2008
Bereits gestern abend hatte ich schon über Twitter erfahren, dass Pownce wohl nicht mehr lang verfügbar ist, da Pownce von SixApart übernommen worden ist. Zum Gllück für Pownce und dem Team dahinter, denn Pownce hat eigentlich nie richtig abgehoben, obwohl ich die Features von Pownce eigentlich immer ziemlich kool fand. Allerdings wurde wohl nie der Masseneffekt erreicht, den Twitter in letzter Zeit erfahren hat.
Das Pownce-Team wird künftig für Six Apart arbeiten, das Unternehmen hinter der Blogsoftware Movable Type, TypePad und Vox. Pownce wird am 15. Dezember 2008 seine Pforten schließen. Nutzer können bis dahin ihre Nachrichten exportieren, eine neue Exportfunktion wurde in den Dienst integriert.
steht auf Golem und in anderen Publikationen. Hinter Pownce steckte unter anderem Leah Culver
Sie hat ihr Blog wohl auch deswegen jetzt bei Vox. In Zukunft wird sie, Ariel und Mike Mallone bei SixApart arbeiten. Zur Zeit schreibt sie an Importfunktionen um Pownce Inhalte downloaden bzw. in andere Blogsoftware übernehmen zu können.
Pownce hatte durch seine tagline “Send stuff to your friends” eigentlich einen anderen Ansatz wie Twitter selbst. Man konnte dort sehr einfach Dateien, Bilder und Musik mit anderen teilen und darüber kommunizieren. Jetzt wird aber Pownce als Angebot komplett dicht gemacht am 15. Dezember und die Ideen und Technologien sollen in die Blogplattformen von SixApart einfließen. Im SixApart Blog steht dazu:
We’re planning on doing great things with the help and expertise of the Pownce team, and can’t wait to see all the results of their hard work.
Wieder ein Dienst weniger, der Twitter Konkurrenz machen könnte. Aber Microblogging wird sicherlich eine Entwicklung bleiben, die uns noch lange erhalten bleibt. Übrigens gibts im Januar 2009 in Hamburg eine Konferenz zum Thema MicroBlogging namens MBC09, die von Cem Basman initiiert und organisiert wird.
Von Siegfried
Veröffentlicht am 5. November 2008
Heute hab ich mich besonders gefreut, als ich von Ramona erfahren habe, dass sie bei ContactFactory mithelfen und insbesondere das Benutzerhandbuch schreiben wird. Viele Dinge sind für Web2.0er recht selbverständlich, aber vieles braucht einfach auch ein paar Erklärungen und Hilfestellungen. Tagging ist einer der Begriffe, die ich tagtäglich nutze und schon fast nicht mehr drüber nachdenke, was es genau bedeutet bzw. wozu man es nutzt. Dabei sind Tags nichts anderes als Stichworte bzw. Etiketten, die man einer Person, Firma oder Aufgabe anhängt um das Wiederfinden bzw. Einordnen und Auswählen zu erleichtern. Tagging wurde international mit Delicious bekannt und in Deutschland hat Mister-Wong Tagging einem größeren Nutzerkreis zugänglich gemacht.
Genauso gehören Tweets inzwischen zu meinem Standardausdrücken und jeder der Twitter kennt, kann damit auch was anfangen. Allerdings fehlt uns in ContactFactory noch ein griffigerer Ausdruck für die Tweets, die man im System hinterlegen kann, die für andere sichtbar sind. Flurfunk ist ein üblicher Ausdruck, aber trifft es auch nicht wirklich. Also auch hier ist für die Nicht-Twitterer eine kleine Erklärung notwendig.
Und nicht zuletzt GTD - Getting Things Done. Die kleine Sammlung an Anweisungen und Hilfen, die David Allen in seinem Buch niedergeschrieben hat. Sie findet immer mehr Anhänger um die tägliche Flut an Aufgaben zu bewältigen.
Es gibt also noch einiges zu dokumentieren und zu erklären, damit wir unsere künftigen Benutzer bei der täglichen Arbeit mit ContactFactory unterstützen können.
Von Siegfried
Veröffentlicht am 31. Oktober 2008
Nachdem das Logo ja nun in seiner ersten Version bekannt ist, wollen wir als nächstes unser Hauptmenü mit den unterschiedlichen Funktionen öffentlich machen. Wir haben lange überlegt, ob wir die drei Punkte Kontakte, Personen und Firmen zu einem Punkt Kontakte zusammenfassen sollen. Aber es erschien uns erstmal klarer und leichter navigierbar, wenn die Punkte getrennt zur Verfügung stehen.

Damit verraten wir auch schon, dass es sich nicht um eine Kontaktbörse handelt, wie vielleicht der eine oder andere schon gemutmasst hat. Nein. Nicht wirklich. Dagegen sprechen eindeutig die Aufgaben. Die Tweets sind in Anlehnung an Twitter entstanden, da wir die Kommunikation der Benutzer untereinander fördern wollen und damit auch eine Historie zulassen möchten, die nach dem Flurfunk-Prinzip genutzt werden kann.
Über die Aufgaben werde ich in nächster Zeit noch mehr schreiben. Die Grundfunktionen haben wir bereits umgesetzt mit denen man bereits gut im Team arbeiten kann. Wir nutzen das System bereits schon selbst intensiv etwa 6-8 Wochen und haben damit schon einige Problempunkte erkannt und beseitigt. Und ja, es hat ein wenig mit GTD und Getting Things Done zu tun. Danke hier vorallem auch an Oliver Gassner, der mir schon manche Frage zum Thema GTD beantworten hat und auch ein paar Ideen ans Laufen gebracht hat.