ContactFactory

7 Strategien für das B2B-Marketing


Veröffentlicht am 17. November 2008
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Hmm, wird sich mancher fragen, was hat das jetzt hier zu suchen. ContactFactory will nicht nur ein Hilfsmittel für die Umsetzung von GTD sein, sondern auch beim Kontaktmanagement und im weitesten Sinne auch beim CRM behilflich sein. Wir sind einerseits noch weit weg davon uns CRM auf die Fahne zu schreiben. Aber für Unternehmen, die überlegen, wie sie ihre Kontakte im Team effizienter verwalten können, haben wir bereits ein paar Ideen umgesetzt.

Die Strategien habe ich beim Lesen des Blogs von Hugo E. Martin gefunden, allerdings im Zusammenhang mit Medienunternehmen. Da wir ja offiziell in die Rezession eingetreten sind (laut Statistischem Bundesamt) macht es Sinn, sich über den Umgang mit seinen Kunden Gedanken zu machen. Die sieben Punkte, die er von Jon Miller übernommen hat, lauten wie folgt:

1. Use lead management to maximize the value of each lead
2. Focus on your house list
3. Build and optimize landing pages
4. Content for later in the buying cycle
5. Appeal to the nervous buyer
6. Align sales and marketing
7. Don’t be a cost center

Lead Management

Leads sind Anfragen von Interessenten und Kunden. Da man sich gerade in der Rezession genauer überlegt, ob und was man kauft, sollte deshalb mehr Wert auf die Bearbeitung von Leads gelegt werden. Dazu sollte man also innerhalb des Unternehmens einen Überblick über die eingehenden Leads haben und soweit möglich auch die Kontakte mit den Leads dokumentieren und für andere Mitarbeiter zur Verfügung stellen. Damit kann dann sehr detailliert auf die Anfragen eingegangen werden und Informationen müssen nicht doppelt abgefragt werden.

Tipp von Hugo E. Martin dazu:

Sie konzentrieren sich auf die Kunden in der / den letzten Phase/n des Kaufprozesses und die USP’s und die letzten Fragen (Lieferung, Installation,, Finanzierung, Training, Service, etc.)!

Vorhandene Kontakte nutzen

Gerade jetzt stellen bereits vorhandene Kunden eine wichtige Resource für den Vertrieb dar. Das sind bereits Kunden, die Ihnen schon einmal einen Auftrag erteilt haben. Und wenn es gut gelaufen ist, dann vielleicht auch weitere Aufträge in Aussicht stellen werden, wenn, ja wenn der Kontakt einfach wieder hergestellt wird. Sogenannte Inhouse-Listen können einfacher genutzt werden und sind auch gerade in der Rezession eher bereit einen Auftrag zu erteilen oder offen zu reden.

Tipp von Hugo E. Martin dazu:

In Zeiten des Abschwungs ändern sich Ziele, Zielsetzungen, Wertungen und Werte und wenn sie ihr Geschäft allein auf “alte” Motive, Erkenntnisse und Aussagen aufbauen, haben sie (wahrscheinlich) schon verloren, oder jedenfalls ihrem Wettbewerb einen Vorteil verschafft.

Landing Pages optimieren

Der Punkt ist sicherlich bei Medienunternehmen wichtiger, wenn das Marketing der Website im Vordergrund steht. Aber den Kunden dort abzuholen, wo man ihn eingeladen hat, ist sicherlich richtig. Gerade bei Google Werbung (Adwords) nutzen zielgerechte Seiten, die für das Angebot erstellt worden sind, mehr als auf die Homepage zu verweisen. Ein nettes e-book zum Thema AdWords gibts bei Felix Krusch

Tipp von Hugo E. Martin dazu:

Erhöhen sie den R.O.I ihre Web-, Marketing-, Werbe- und Verkaufs-Investitionen [...]

Konzentration auf die Endphase (Information und Support)

Konzentrieren Sie sich auf die Kunden, die tatsächlich bereits sind zu investieren. Bereiten Sie also ihre Informationen so auf, dass Sie dem Kunden einen Ausweg bzw. den Weg zeigen können, damit er sein Problem lösen kann.  Wenn Sie also bereits Kunden bzw. Leads haben, dann stellen Sie die richtigen Informationen bereit. Sprich der Support sollte darüber Bescheid wissen, dass der Vertrieb dem Kunden Angebote gemacht hat und sich bei gutem Support der Lead zu einem kaufenden Kunden wandeln lässt. Dazu müssen aber alle Informationen beim Kunden bereit stehen. Mitarbeiter sollten die Kommunikation kennen, darauf aufbauen und Gespräche weiterführen und nicht mit unnötigen Fragen den Kunden löchern.

Tipp von mir

Gerade jetzt sollten alle Mitarbeiter im “Verkauf” tätig sein, sprich wissen, wann es ein Kunde ist, der nur noch die richtigen Infos braucht, damit er den Auftrag erteilen kann. Dazu gehören fast alle Informationen aus den Kundenkontakten/-notizen.

Händchen halten

Kunden, die jetzt unentschlossen sind, fehlt Vertrauen und daher sollten Sie verstärkt auf die Bedürfnisse eingehen. Den Kunden zur Verfügung stehen und rechtzeitig nachhaken, wenn noch alles im Fluß ist. Dazu können wie üblich Programme für die Aufgaben-/Terminverwaltung hergenommen werden. Das hilft am Ball zu bleiben.

Tipp von Hugo E. Martin dazu:

zeigen sie, dass ihre Firma mit ‘emotionaler Intelligenz’ ausgestattet ist und mit dem Kunden fühlt (und dann auch danach handelt)

Inseln überbrücken zwischen Marketing und Verkauf

Marketing und Verkauf und nicht zuletzt der Support und Technikbereich eines Unternehmens wissen manches Mal überraschend wenig voneinander. Das führt dazu, dass nicht in die gleiche Richtung, nämlich für den Kunden, sondern oftmals für die eigenen Ziele gearbeitet wird. Gerade jetzt besteht im Unternehmen die Möglichkeit Grenzen abzubauen und Kommunikation zwischen den Lagern zu fördern. Einheitliche Informationswege, Installation einer Software, die E-Mail-Verkehr verringert und die Kommunikation zwischen den Abteilungen fördert, lassen sich in Zeiten der Rezession leichter durchsetzen und mit Argumenten untermauern. Wiki, Blogs, sogar Twitter aus dem Enterprise 2.0 Umfeld können helfen die Brücken zu bauen. EnterpriseRSS ist ein anderes, sehr spannendes Thema in diesem Bereich. Wichtig ist, dass die E-Mail Kommunikation, die zu Silo-Haltung von wichtigen Informationen führt, abgeschafft oder zumindest eingedämmt wird.

Tipp von Hugo E. Martin dazu:

jetzt sicher machen, dass Marketing & Sales an einem Strang (und auch in die gleich Richtung) ziehen.

Marketing und Werbung in Zeiten der Rezession

Ohne Marketing und Werbung geraten Sie in Vergessenheit wird gerne von den Werbeanzeigenverkäufern zitiert. Aber Marketing und Werbung sollte gerade in dieser Zeit nicht zurückgefahren werden. Dabei sind ni der Regel die Kosten gemeint, die sicherlich bedacht werden müssen. Allerdings kann man gerade jetzt darüber nachdenken, welche Möglichkeiten es gibt, Marketing, Pressearbeit und die Werbung allgemein zu verstärken, damit man im Blickfeld des Kunden bleibt. Aufmerksamkeit kann man aber über viele Wege erreichen. Virales Marketing, Community-Marketing und die Öffnung des Unternehmens für seine Kunden mit Hilfe von Corporate-Blogs können auch Wege sein, die Öffentlichkeit zu interessieren und zu informieren. Vielleicht nicht für jeden Konzern, aber für viele kleine und mittlere Unternehmen bieten sich hier Chancen.

Tipp von Hugo E. Martin dazu:

Wie wäre es denn, [...] auch in guten Zeiten öfters einmal [den Einfluß einer Re-allokation] zu exerzieren? Oder wenn Marketing & Werbung unternehmenskritisch für den Erfolg sind, in guten Zeiten für schlechte Zeiten zu proben und zu validieren?

Fazit:

CRM wird oftmals gerade bei der Neueinführung kritisch gesehen, da meist niemand Interresse zu Zeit dafür hat. Dagegen kann man in Zeiten der Rezession über eine Einführung in Ruhe nachdenken und die positiven Auswirkungen lassen viel leichter Anschaulich machen, als in Zeiten der Hektik und vollen Bücher.

Die Selbstmanagement- und Produktivitäts-Blogübersicht


Veröffentlicht am 6. November 2008
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Oliver Gassner hat auf seinem Blog eine Liste an deutschen Blogs zusammengestellt, die sich mit Selbstmanagement und Produktivität befassen. Wir sind dabei sogar auch schon erwähnt. Vielen Dank. Stichwort GTD, ZTD gehören da eben so dazu wie Begriffe wie Prokrastination und vieles mehr.

Hier die Liste von Oliver:

Ein Blog, das ich auch noch gerne lese in diesem Zusammenhang, heißt Wissensagentur und ist von Alexandra Grassler. Beispielsweise schreibt sie recht fundiert über Einfachheit vs. Komplexität. Es gibt auch noch eine ganze Reihe von englischen Blogs zu dem Thema, aber die will ich jetzt nicht aufzählen. Falls jemand noch weitere Blogs kennt, bzw. eine Liste der englischsprachigen Blogs hat, der kann sich ja einfach mal in den Kommentaren melden.

Dokumentation zu ContactFactory


Veröffentlicht am 5. November 2008
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Heute hab ich mich besonders gefreut, als ich von Ramona erfahren habe, dass sie bei ContactFactory mithelfen und insbesondere das Benutzerhandbuch schreiben wird. Viele Dinge sind für Web2.0er recht selbverständlich, aber vieles braucht einfach auch ein paar Erklärungen und Hilfestellungen. Tagging ist einer der Begriffe, die ich tagtäglich nutze und schon fast nicht mehr drüber nachdenke, was es genau bedeutet bzw. wozu man es nutzt. Dabei sind Tags nichts anderes als Stichworte bzw. Etiketten, die man einer Person, Firma oder Aufgabe anhängt um das Wiederfinden bzw. Einordnen und Auswählen zu erleichtern. Tagging wurde international mit Delicious bekannt und in Deutschland hat Mister-Wong Tagging einem größeren Nutzerkreis zugänglich gemacht. 

Genauso gehören Tweets inzwischen zu meinem Standardausdrücken und jeder der Twitter kennt, kann damit auch was anfangen. Allerdings fehlt uns in ContactFactory noch ein griffigerer Ausdruck für die Tweets, die man im System hinterlegen kann, die für andere sichtbar sind. Flurfunk ist ein üblicher Ausdruck, aber trifft es auch nicht wirklich. Also auch hier ist für die Nicht-Twitterer eine kleine Erklärung notwendig. 

Und nicht zuletzt GTD - Getting Things Done. Die kleine Sammlung an Anweisungen und Hilfen, die David Allen in seinem Buch niedergeschrieben hat.  Sie findet immer mehr Anhänger um die tägliche Flut an Aufgaben zu bewältigen.

Es gibt also noch einiges zu dokumentieren und zu erklären, damit wir unsere künftigen Benutzer bei der täglichen Arbeit mit ContactFactory unterstützen können.

Getting Things Done, Zen To Done und wie sie alle heißen


Veröffentlicht am 3. November 2008
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Getting Things Done, die Methode von David Allen, finden hierzulande auch immer mehr Anhänger und kommt vielen bei der Planung und Verwaltung ihrer Aufgaben doch sehr entgegen. Was wir jetzt bei der Umsetzung merken, ist die Tatsache, das man immer versucht ist, Kalenderfunktionalitäten einzubauen, die in GTD nicht wirklich ihren Platz haben, sondern in den echten Kalender gehören. Zur Zeit lese ich mich durch alle möglichen Blogs (Imgriff, Lifehacker und andere, die über GTD schreiben) um ein wenig mehr von den unterschiedlichen Arbeitsstilen mitzubekommen.

Oliver hatte mich schon auf die Idee mit den Wiederholungstasks aufmerksam gemacht, die er für regelmäßige Geschichten nutzt um den life of balance zu integrieren. Eine Idee sind dabei Termine mit regelmäßiger Wiederholung, die man dann in den vorgegebenen Zeiträumen abhaken kann, bzw. eben merkt, dass man zu wenig in dem Bereich tut. Schöne Beispiele sind dafür Jogging, Walking, Sprache lernen, Lesen usw.

Beim Lesen bin ich jetzt über die Checklisten gestolpert, die beispielsweise bei Gtdagenda implementiert sind. Das gefällt mir von der Idee ganz gut, aber die Umsetzung finde ich noch ein wenig hakelig. Da werden wir wohl noch ein wenig weitersuchen müssen, um da eine brauchbare Idee zu finden, wie man das besser machen kann.

Auf jeden Fall habe ich in meiner nächsten Schritte Liste schon den Punkt “Zen To Done” Lesen aufgenommen.

Erste Blicke, erste Funktionen


Veröffentlicht am 31. Oktober 2008
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Nachdem das Logo ja nun in seiner ersten Version bekannt ist, wollen wir als nächstes unser Hauptmenü mit den unterschiedlichen Funktionen öffentlich machen. Wir haben lange überlegt, ob wir die drei Punkte Kontakte, Personen und Firmen zu einem Punkt Kontakte zusammenfassen sollen. Aber es erschien uns erstmal klarer und leichter navigierbar, wenn die Punkte getrennt zur Verfügung stehen.

Damit verraten wir auch schon, dass es sich nicht um eine Kontaktbörse handelt, wie vielleicht der eine oder andere schon gemutmasst hat. Nein. Nicht wirklich. Dagegen sprechen eindeutig die Aufgaben. Die Tweets sind in Anlehnung an Twitter entstanden, da wir die Kommunikation der Benutzer untereinander fördern wollen und damit auch eine Historie zulassen möchten, die nach dem Flurfunk-Prinzip genutzt werden kann.

Über die Aufgaben werde ich in nächster Zeit noch mehr schreiben. Die Grundfunktionen haben wir bereits umgesetzt mit denen man bereits gut im Team arbeiten kann. Wir nutzen das System bereits schon selbst intensiv etwa 6-8 Wochen und haben damit schon einige Problempunkte erkannt und beseitigt. Und ja, es hat ein wenig mit GTD und Getting Things Done zu tun. Danke hier vorallem auch an Oliver Gassner, der mir schon manche Frage zum Thema GTD beantworten hat und auch ein paar Ideen ans Laufen gebracht hat.

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